Aktuelles aus dem Kirchgemeinderat

22.12.2020 - Das Mögliche ermöglichen und Licht werden.

In diesem aussergewöhnlichen Jahr 2020 haben wir in unserer Pfarrei neben den Corona bedingten Schwierigkeiten auch sehr Schönes und Bereicherndes erlebt: Frau Aebersold hat ihren Dienst in unserer Pfarrei im Herbst aufgenommen und feiert seither mit uns in Interlaken und in den Aussenstationen Grindelwald und Wengen sehr lebendige und berührende Wortgottesdienste mit Austeilung der Kommunion. Helmut Finkel bereichert unser Seelsorgeteam im Krankenhaus und betreut unsere Pfarreimitglieder in den Heimen.

Das gesamte Pastoralteam unter der Leitung von Ignatius Okoli hat einen beeindruckenden Job gemacht, um seelsorgerisch mit Ihnen allen im nahen Kontakt zu bleiben, Gottesdienste anzubieten, wann und wie es auch immer möglich war.

Pater Joseph zieht nun weiter in den Kanton Solothurn. Wir danken ihm herzlich für seine Mitarbeit über die letzten Jahre während seines Doktoratsstudiums und wünschen ihm für seine zukünftige Stelle alles Gute.

Wir freuen uns, dass Pater Sumith nun neu nach Interlaken gekommen ist. Er beginnt sein Doktoratsstudium an der Uni Freiburg.

So bewegt sich viel in unserer Pfarrei, auch, wenn es sich manchmal anders anfühlt.

Unserem Team um Ignatius Okoli, und Ihnen allen, die sich vollamtlich oder ehrenamtlich, offensichtlich oder im Hintergrund in diesem Jahr für unsere Pfarrei eingesetzt haben, sagen wir von Herzen Danke.

Vieles haben sie in diesen vergangenen Monaten auf die Beine gestellt und möglich gemacht: so konnten zum Beispiel 26 Kinder nun doch noch 2020 ihre Erstkommunion in unserer Pfarrei erleben, weil sich das Team im ganz besonderen Mass dafür eingesetzt hat und freitags wurden Menschen am Rand verlässlich mit einer guten Mahlzeit versorgt. Ebenso waren die Jubla, das Seniorenteam und viele andere, die wir hier gerne auch noch erwähnen könnten, aktiv und halfen mit, Mögliches möglich zu machen. Auch im Corona Jahr.

Corona verlangt uns allen viel ab: Geduld, Rücksichtnahme, immer wieder Anpassungen an neue Gegebenheiten und Regeln. Wir alle lernen, mit ungeahnten Einschränkungen umzugehen. Liebgewordene Gewohnheiten und menschliche Nähe sind keine Selbstverständlichkeit mehr. Das bringt viele von uns, menschlich wie beruflich, an die Grenzen und macht mürbe.

Wir danken Ihnen allen ganz herzlich, dass Sie die Regeln mittragen und damit Gottesdienste in diesen Zeiten überhaupt möglich machen. Es ist schön, dass wir Weihnachten mit 50 Menschen gemeinsam feiern dürfen.

Doch Corona und seine Folgen sitzt im Nacken und wir fragen uns: Geht so Weihnachten?

Weihnachten geht. Weil Himmel und Erde sich berührten, als Engel die Armut des Stalls mit ihrem Licht füllten. Das bewegt uns Menschen bis heute. Möge dieses Licht auf Sie überspringen, einen Weg zeigen, Vertrauen schenken. Denn das Kind atmet Frieden. Für Sie. Für alle, die Ihnen lieb sind.
Für diese atemlose Welt.

Wir danken Ihnen, dass wir auch in diesen besonderen Zeiten miteinander Kirche sind und wünschen Ihnen und Ihren Familien, Freunden und Lieben gesegnete und frohe Festtage. Möge Zuversicht und Gesundheit Sie 2021 begleiten!

Herzlich, für den Kirchgemeinderat:

Catherin Quirin 

27.08.2020
Liebe Gemeindemitglieder
Es sind wirklich schwierige Zeiten…
Der Kirchgemeinderat befasst sich seit Monaten nun intensiv mit den Auswirkungen von Corona und ist in ständigem Kontakt. Niemand von uns konnte sich vorstellen oder hat sich gewünscht, so zu leben, wie wir alle es heute tun müssen. Leider ist ein Ende dieser Situation noch nicht in Sicht, die Fallzahlen steigen wieder, die anfängliche Disziplin lässt nach und wir alle werden auch in den nächsten Monaten auf Gewohntes leider verzichten und Geduld und Toleranz aufbringen müssen.

Die ungewöhnliche Lage fordert uns immer wieder neu. Langfristige Planung ist fast nicht möglich und wir müssen immer kurzfristig entscheiden. Dabei müssen wir sowohl die Vorschriften von Bund und Kanton als auch die des Bistums Basel befolgen. Diese sind zum Teil strenger als die Vorgaben für andere Bereiche des öffentlichen Lebens, wo der wirtschaftliche Aspekt ganz klar im Vordergrund steht und auch stehen muss, um das wirtschaftliche Überleben ganzer Branchen zu sichern.

Dass das kirchliche Leben und das Zusammensein in der Pfarrei dadurch so schwierig geworden ist, tut uns allen weh. Gemeindeleitung und Kirchgemeinderat, die die Verantwortung tragen müssen, bedauern dies sehr, wünschen wir uns doch alle mehr persönliche Kontakte und gemeinsames Erleben in unserer Pfarrei. Wir versuchen das Mögliche - in Absprache mit den anderen Kirchgemeinden des Pastoralraums, dem Bistum und der Landeskirche des Kantons Bern. 

Trotz allem versuchen wir, das Pfarreileben vorsichtig wieder zu aktivieren.
Es wird bereits wieder gewandert und auch die JuBla ist wieder aktiv. Die Bibelgruppe und die Exerzitien finden ebenfalls statt. Die Seniorengruppe erarbeitet gerade ihr Jahresprogramm und entsprechende Schutzkonzepte. Da die Senioren zu den Risikogruppen gehören, muss hier besonders vorsichtig vorgegangen werden. Auch setzen uns unsere Räumlichkeiten bei der Durchführung manchmal leider klare Grenzen. Wir sind uns bewusst, dass dies für alle Organisationsteams einen sehr grossen Mehraufwand bedeutet und danken allen Beteiligten von ganzem Herzen für ihre Flexibilität und ihren ausserordentlichen Einsatz.

Seit Anfang August hat Ignatius Okoli als Leitender Priester auch die Gemeindeleitung ad interim. Sein Aufgabenbereich hat sich dadurch nicht verkleinert, im Gegenteil…. Das Pfarreiteam unterstützt ihn nach Kräften und sollte der eine oder andere Ablauf noch nicht ganz reibungslos funktionieren, bitten wir um ihr Verständnis. Wir wünschen Ignatius viel Kraft und freuen uns, ihn bei uns zu haben. Bewerbungen für die Gemeindeleitung sind leider noch keine in Sicht. 

Die Sanierung des Pfarrhauses hat begonnen und wird uns noch bis Ende Jahr beschäftigen. Die Bauarbeiten verlaufen mehr oder weniger nach Plan. Alte Häuser bergen allerdings manche Überraschung und so sind wir gespannt, was wir im Pfarrhaus noch entdecken werden. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.
Norbert Roth, KGR-Präsident

19.05.2020
Liebe Gemeindemitglieder
Die Hälfte des Jahres ist fast vorüber und wir alle wurden mit einer Situation konfrontiert, die sich vorher kaum jemand hat vorstellen können. Das Coronavirus bestimmt seit Monaten unseren Alltag und hat das aktive Pfarreileben fast vollkommen lahmgelegt. Die Pfarreileitung steht rund um die Uhr für Sie zur Verfügung und bemüht sich, mit gemeinsamen Gebetszeiten, Aushängen, «pfarrblatt», Website und Telefon mit Ihnen allen in Verbindung zu bleiben. Durch die sich schnell ändernde Situation und die laufende Anpassung der Vorschriften ist eine zeitnahe Information nicht immer einfach. 

Der Kirchgemeinderat (KGR) ist im Hintergrund aktiv und tauscht sich über anfallende Geschäfte laufend telefonisch und schriftlich aus. Gemäss kantonalen Vorgaben und Rücksprache mit dem Regierungsstatthalteramt hat der KGR in seiner Sitzung vom 5. Mai beschlossen, dass die Kirchgemeindeversammlung im Juni ausfällt, da ausser der Rechnungsgenehmigung keine weiteren dringenden Traktanden anstehen. Diese wird in der Novemberversammlung gemeinsam mit dem Budget erfolgen. Die Jahresrechnung 2019 konnte mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 524 591.82 abschliessen. Die Details finden Sie im Internet publiziert. Der erfreuliche Abschluss gibt uns etwas Sicherheit, rechnen wir doch in den nächsten Jahren mit einem erheblichen Rückgang der Steuereinnahmen. 

Dank des Büroumbaus im Januar können alle Mitarbeitenden in separaten Büros arbeiten und die Distanzregeln einhalten. Mit dem Austausch der IT-Hard- und Software wurden gleichzeitig die technischen Voraussetzungen für Arbeiten im Home-Office geschaffen, für den Fall, dass jemand in Selbstquarantäne gehen muss.

Der Garagenanbau an der Schlossstrasse 6 ist mit Abschluss der Malerarbeiten fertiggestellt und passt mit seinem modernen und doch zeitlosen Design optisch sehr gut zwischen Pfarrhaus und Kirche.

Die Baubewilligung für das Pfarrhaus wurde im April erteilt. Die Bauphase ist von Anfang August bis Ende Dezember geplant. Der Bau-Ausschuss beschäftigt sich zurzeit mit der Prüfung der eingegangenen Offerten und der Auftragsvergabe bezüglich der verschiedenen Gewerke.

Weder für die Nachfolge von Stefan von Däniken (Gemeindeleiter) noch von Ines Ruckstuhl (Katechetin) ist bisher mangels Bewerbungen ein geeigneter Ersatz gefunden worden. Wir alle werden uns auf eine Übergangszeit mit der einen oder anderen improvisierten Lösung einstellen müssen, sind uns jedoch ganz sicher, dass die Kirchgemeinde Pfarrer Okoli in dieser Zeit nach Kräften unterstützen wird.

Wir alle hoffen, dass nach dem 8. Juni Gottesdienste und andere Pfarreianlässe (u. a. Verabschiedung des Gemeindeleiters), wenn auch in eingeschränkter Form, wieder stattfinden dürfen. Sobald alle Details feststehen, werden die notwendigen Schutzkonzepte fertiggestellt. Aktuelle Informationen finden Sie jeweils auf der Website und im Aushangkasten. Der Schalter des Sekretariats ist bereits seit dem 11. Mai mit Schutzvorkehrungen für Besucher*innen wieder geöffnet. Aus Rücksicht auf die Gesundheit aller Besucher*innen und des Personals bitten wir alle Gemeindemitglieder, die verlangten Massnahmen bei Besuchen des Schalters und der Gottesdienste einzuhalten.

Der KGR möchte bei dieser Gelegenheit unseren Seelsorgern, dem Pfarreiteam und allen, die sich zum Wohl unserer Kirchgemeinde einsetzen, ein herzliches Dankeschön aussprechen.
Wir wünschen Ihnen allen in dieser schwierigen Zeit die nötige Kraft und Geduld – melden Sie sich, wenn Sie Hilfe oder Beistand benötigen und bleiben Sie gesund.
Im Namen des Kirchgemeinderats
N. Roth

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